IQF unterstützt das „wi(e)der-sprechen! Stendal 89/90“-Projekt
Das Institut für Qualitative Forschung (IQF) unterstützt – wie bereits im letzten Jahr – das „wi(e)der-sprechen! Stendal 89/90“-Projekt. Ab dem 4.11. wird auf dem Stendaler Marktplatz die Installation „PROTEST(W)ENDE“ zu sehen sein. Mit dieser soll nicht nur an die vor über drei Jahrzehnten stattgefundene „friedliche Revolution“ in Stendal erinnert, sondern ebenso angesichts der politischen Lage in Sachsen-Anhalt gefragt werden, wie es heute um Demokratie und Freiheit steht.
Diese Frage wird dann auch in einer Diskussion am 05.11. am Winckelmannplatz (Breite Straße, 39576 Stendal) von 15:00-16:30 Uhr aufgegriffen. Teilnehmende sind: Dorotty Szalma (Theater der Altmark), Nina Schmulius (Projekt RE:LOCAL, Freie Universität Berlin), Katrin Reimer-Gordinskaya (Hochschule Magdeburg-Stendal) und Günter Mey (Kurator/Projektleitung „wi(e)dersprechen!“).
Anliegen ist es, sich über mögliche Bedrohungen der Wissenschafts-, Kunst- und Pressefreiheit auszutauschen und zu fragen, mit welcher Haltung in den Bereichen agiert werden soll oder gar muss. Und es wird erörtert, welche „Chancen“ trotz aller Zumutungen für eine neue eigene Standortbestimmung und Netzwerkarbeit in der Situation liegen und welche Strategien daraus folgen.
Das Projekt ist eine Aktion der Hochschule Magdeburg-Stendal in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demokratische Kultur und dem Theater der Altmark als Fortsetzung des 2024 mit Förderung des BMBF im Wissenschaftsjahr zum Thema Freiheit realisierten Ausstellungsprojekts, das 2025 nochmals neu als „begehbare Schaufensterausstellung“ präsentiert wurde; neben dem Institut für Qualitative Forschung gehören der Förderkreis der Hochschule Magdeburg-Stendal und die Kaschade-Stiftung zu den Unterstützenden.
webseite https://ausstellung-stendal89.h2.de/
instagram https://www.instagram.com/ausstellung_stendal8990/
facebook https://www.facebook.com/profile.php?id=61559800972933
youtube https://www.youtube.com/@wi_e_der-sprechen_stendal89-90
