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SUMMARY:Ethnografisch arbeiten
DESCRIPTION:Der Workshop findet online statt. \nWorkshop-Beschreibung:\nZiele \nNach dem Workshop sind die Teilnehmer*innen mit zentralen Arbeitsschritten ethnografischen Arbeitens vertraut.  Forscher*innen am Beginn ihrer Feldarbeit haben sich mit methodologischen Fragen als Vorbereitung für das praktische Vorgehen auseinandergesetzt und Einblick in konkret damit verbundene Arbeitspraktiken erhalten. Forschungserfahrenen dient der Workshop (potenziell) dem Arbeiten an eingebrachtem Material sowie der Reflexion der eigenen Praxis und gibt neue Impulse für das weitere Vorgehen. \nInhalte \nWir beschäftigen uns zunächst mit den methodologischen Grundlagen von Beobachtungszugängen\, ihren Formen der Verschriftlichung und stellen mögliche Auswertungszugänge vor. Davon ausgehend vertiefen wir die Inhalte drei zentraler Herausforderungen im ethnografischen Forschen und diskutieren diese an Beispielen der Workshopteilnehmer*innen. \n1. Beobachtungsprotokolle verfassen \nFür ethnografisch Forschende bilden Beobachtungsprotokolle den Dreh- und Angelpunkt ihrer Arbeit. Gleichzeitig stellt diese Eigenproduktion valider Daten eine enorme Herausforderung dar. Die konkreten Arbeitspraktiken sind oftmals unklar und nicht selten sind nicht geschriebene Feldprotokolle auch eine tabuisierte Forschungsrealität. Wir stellen daher verschiedene zielführende Notations- und Schreibtechniken für die verschiedenen Phasierungen vor und arbeiten dabei an konkreten Beispielen. \n2. Feldsituiertheiten methodologisch reflektieren \nIn keinem anderen Forschungszugang sind Fragen der Involvierung und Distanzierung der forschenden Person im Feld von so entscheidender erkenntnisproduktiver Bedeutung\, wie in der Ethnografie. Unter anderem entlang der Erfahrungen der Teilnehmer*innen diskutieren wir unterschiedliche Grade der Feldeingebundenheit und Techniken ihrer erkenntnisproduktiven Reflexion. Daran geknüpft sind forschungsethische Fragen und nicht zuletzt sich öffnende bzw. verengenden Möglichkeitsräume der Repräsentation von Interaktionen/ Feldakteur*innen in Ergebnisdarstellungen. \n3. Ethnografische Daten auswerten \nEthnografisches Arbeiten führt häufig zu einem vielgestaltigen Datenkorpus und der durchdachten Triangulation der verschiedenen Datenzugängen.  In dem Wissen um die enge Verwobenheit von Beobachtung und Analyse plädieren wir\, im Stil der Grounded Theory\, für eine enge Verzahnung von Erhebung und Analyse und werten gemeinsam von Teilnehmer*innen selbst eingebrachte Materialausschnitte aus\, wobei wir uns vorrangig am Auswertungsschritt des offenen Kodierens im Sinne der Grounded Theory orientieren. Schließlich sollen auch Möglichkeiten der Verschriftlichung ethnografischer Ergebnisse erörtert werden. \nMethodik\n\nTheoretische Inputs und Diskussion von Fragen\nForschungswerkstatt-Einheiten: Kollaboratives Arbeiten mit Material/ Fragen und Forschungserfahrungen der Teilnehmer*innen\nVertiefungshinweise/ Literatur und exemplarische Arbeiten\n\nVoraussetzung\n\nAlle Teilnehmer*innen reichen bis zum 18. November 2022 eine Projektbeschreibung ein und formulieren Fragen und Herausforderungen\, die im Workshop aufgegriffen werden sollen (max. 1 Seite).\nTeilnehmer*innen\, die eigenes Material einbringen oder Forschungsüberlegungen diskutieren wollen\, reichen ergänzend dazu ein Kurzexposé mit Feldnotizen (max. 10 Seiten) ebenfalls bis zum 18. November 2022 ein.\n\nZielgruppe\nDer Workshop richtet sich an Interessierte unterschiedlicher sozial/-humanwissenschaftlicher Fachrichtungen. Er ist geeignet für Studierende\, Promovierende\, Habilitierende und Mitarbeitende in Forschungsprojekten\, die diesen Ansatz kennenlernen und/oder eigene Abschlussarbeiten vorbereiten bzw. bearbeiten möchten sowie für alle\, die sich im Bereich der Ethnografie weiterbilden möchten. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. \nZu beachten:\nDer Onlinezugang wird über Zoom realisiert. Die Zugangsinformationen bekommen Sie rechtzeitig vor dem Workshop per E-Mail zugesandt. \nTermin:\n08.12.2022\, 09:30 – 17:00 Uhr \n09.12.2022\, 09:30 – 15:30 Uhr \nKosten:\n210 Euro (Promovierende sowie Erwerbstätige) \n150 Euro (Studierende im Erststudium) \nTeilnehmendenzahl:\nMaximal 16 Personen \nBitte beachten Sie\, dass bei zu wenigen Anmeldungen der Workshop nicht stattfinden kann. Die endgültige Entscheidung hierüber erfolgt drei Wochen vor dem angekündigten Termin. \nLeitung:\nBettina Fritzsche & Debora Niermann \nAnmeldung und weitere Informationen:\nworkshops@institut.qualitative-forschung.de \nVeranstalter:\nInstitut für Qualitative Forschung\nin der Internationalen Akademie Berlin gGmbH \nVeranstaltungsort:\nOnline \nStornierungshinweis:\nEine Stornierung ist bis 8 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei möglich. Bei einem späteren Rücktritt fallen 50% (bis 3 Wochen vor Beginn) bzw. 75% (bis 1 Woche vor Beginn) der Teilnahmegebühren als Stornierungskosten an. Bei späteren Stornierungen besteht keine Erstattungsmöglichkeit. \nMit der Anmeldungen stimmen Sie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Teilnahme an den Workshops des Instituts für Qualitative Forschung zu. \n 
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SUMMARY:Qualitative Interviews – Theorie und Praxis
DESCRIPTION:Der Workshop findet online statt. \nWorkshop-Beschreibung:\nIm Rahmen des Workshops soll neben einem kurzen Einblick in die Grundzüge qualitativer Forschung in die Theorie und Praxis qualitativer Interviews als wesentliche sozialwissenschaftliche Erhebungsinstrumente eingeführt werden. \nIm Zentrum des Workshops stehen zum einen ein Überblick über gängige Interview-Verfahren und deren Besonderheiten (insbesondere narratives Interview\, problemzentriertes Interview\, Expert*inneninterview)\, zum anderen praktische Übungen zur Interviewleitfadenentwicklung anhand von Forschungsvorhaben der Teilnehmenden. \nFerner werden Kommunikations- und Interventionsformen qualitativer Interviews besprochen; dabei wird auch auf die verschiedenen Fragetypen und die Formulierung von Anschlussfragen eingegangen. Anhand praktischer Übungen werden Interviews als soziale Interaktion thematisiert und verschiedene Formen der Gesprächsführung sowie häufige „Fehler“ der Interviewführung diskutiert. \nAbschließend werden wichtige Planungsschritte der Datenerhebung beispielsweise Sampling\, Rekrutierung der Interviewpartner*innen und Datenschutz sowie Fragen zur Datenaufbereitung beispielsweise Transkription\, Anonymisierung und Forschungsethik thematisiert. \nZielgruppe:\nDieser Workshop richtet sich an Studierende und Promovierende aus dem Umfeld der sozialwissenschaftlichen Disziplinen sowie an alle\, die mit qualitativen Interviews arbeiten möchten oder daran interessiert sind\, sich auf diesem Gebiet weiterzubilden. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. \nZu beachten:\nDer Onlinezugang wird über Zoom realisiert. Die Zugangsinformationen bekommen Sie rechtzeitig vor dem Workshop per E-Mail zugesandt. \nTermin:\n15.12.2022\, 10:00 – 17:30 Uhr \n16.12.2022\, 10:00 – 16:00 Uhr \nKosten:\n210 Euro (Promovierende sowie Erwerbstätige) \n150 Euro (Studierende im Erststudium) \nTeilnehmendenzahl:\nMaximal 16 Personen \nBitte beachten Sie\, dass bei zu wenigen Anmeldungen der Workshop nicht stattfinden kann. Die endgültige Entscheidung hierüber erfolgt drei Wochen vor dem angekündigten Termin. \nLeitung:\nRubina Vock \nAnmeldung und weitere Informationen:\nworkshops@institut.qualitative-forschung.de \nVeranstalter:\nInstitut für Qualitative Forschung\nin der Internationalen Akademie Berlin gGmbH \nVeranstaltungsort:\nOnline \nStornierungshinweis:\nEine Stornierung ist bis 8 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei möglich. Bei einem späteren Rücktritt fallen 50% (bis 3 Wochen vor Beginn) bzw. 75% (bis 1 Woche vor Beginn) der Teilnahmegebühren als Stornierungskosten an. Bei späteren Stornierungen besteht keine Erstattungsmöglichkeit. \nMit der Anmeldungen stimmen Sie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Teilnahme an den Workshops des Instituts für Qualitative Forschung zu.
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